Die Jahre 1996-heute

Die folgenden 10 Jahre verliefen relativ ruhig mit diversen Austritten und auch Neuzugängen. Wir hatten wie in den vorangegangenen Jahren viel Arbeit und viel Spaß, denn das hatte sich in all den Jahren nicht geändert : die Vorteile eines so kleinen Vereins sind der Zusammenhalt, die Überschaubarkeit, die Nähe. Der Nachteil heute wie früher: Die Arbeit kann auch nur von wenigen geleistet werden. Das 60jährige Jubiläum wurde mit einem karnevalistischen Frühschoppen zünftig gefeiert. Schirmherr war unser Stadtbürgermeister Gerhard Hausen und viele Vereine aus Unkel und Umgebung kamen gerne uns zu gratulieren und mit uns zu feiern. Es wurden Sketche , Tänze und jecke Gedichte dargeboten und es war „rundrum“ ein gelungenes Fest. Rechte Hand für die Obermöhn MARIANNE NUßBAUM war GERDA BUCHHOZ die dann im gleichen Jahr einstimmig zur neuen Obermöhn gewählt wurde.

Wir sind sehr stolz ,dass die Zusammenarbeit mit den anderen Damenkomitees HERZBLÄTTCHEN und JUNG MIT SCHWUNG so harmonisch verläuft. Der Gemeinschaftsauftritt dieser drei Komitees ist ein Highlight jeder KG Sitzung. Ob es der DorftratschDie“ Appelsinefunke „oder der Tanz im“ Berliner Miljöh“ oder „Unkel sucht den Superstar“ war—alles hat Riesenspaß gemacht und kam auch sehr gut an. Teamwork wird nicht nur unter den Jecken großgeschrieben, auch die enge Zusammenarbeit mit demST.SEBASTIANUS BÜRGERVEREIN HEISTER ist uns sehr wichtig. So arbeiten wir Kirmes, Karneval , Parkfest und bei Seniorentagen Hand in Hand. Denn das Engagement der Möhnen bezieht sich nicht nur auf Karneval. Mal sind wir bei den Seniorennachmittagen für das leibliche Wohl und den Service zuständig, ein anderes Mal nur zur Unterhaltung des Publikums.

Auch das PARKFEST in Heister ist in unserem Verein zu einer festen Größe geworden. Wir sorgen dafür, das die Besucher traditionell mit Spießbraten und neuerdings auch mit leckeren Reibekuchen versorgt werden. Zur Tradition geworden ist auch die Teilnahme an den Winzer- und Heimatzügen in Unkel und Erpel.

Ob als Winzerinnen oder Meckis oder als „Buure Huhzick“ erfreuen sich die Gäste stets unseres Anblicks. Wir legen viel Wert darauf in Unkel wie auch in Erpel mitzugehen , weil Heister sich schon immer zu beiden Orten gehörend fühlte. Es gibt da einen sehr schönen Satz, der uns mal erzählt wurde : zwischen Unkel und Erpel ist immer noch Platz für Heisterer.

Da wir zu den Vereinen gehören, die Tradition und Brauchtum pflegen, lassen wir es uns nicht nehmen, wie schon unsere Gründermöhnen das Dorf an Weiberfastncht zu wecken. Das wird heute wie damals von diversen Frühaufstehern mit einem Likörchen oder Sekt oder einer Spende honoriert. Danach geht es zum gemeinsamen Frühstück ins Bürgerhaus, wo uns schon unsere Ehrenmöhnen mit einem leckeren Frühstück erwarten. So gestärkt können wir den Weiberfastachtstag super gut beginnen. Legendär und nicht wegzudenken ist auch unser Kuchenbuffet an diesem Tag. Eine Augenweide von bis zu 25 selbst gebackenen und nett dekorierten Torten.

Zusammenhalt wird großgeschrieben ---und das geht nicht bei 3-4 Wochen Karneval im Jahr. Jede Möhn macht eine sogenannten  Möhnenabend und so treffen wir jeden Monat einmal um alles mögliche zu besprechen. Auch unser Ausflüge erfreuen sich großer Beliebtheit. Einmal im Jahr laden wir die Möhnenmänner zu einem wohlverdienten Ausflug ein. Denn ohne die tatkräftige Unterstützung unserer besseren Hälften könnten wir das ganze gar nicht stemmen. Ob es Wagenbau, Bühnenaufbau, Dekorieren, Zapfen, Bons verkaufen , Plakate drucken, Musiktechnik und, und ,und ist. Ohne die Männer lief nix.

So arbeiten und feiern wir uns nun schon durch 66 Jahre und haben immer noch Spaß dabei. Ich hoffe das bleibt noch lange Jahre so.

 

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