Wie alles begann

Bei den Nachforschungen für die Vereinsgeschichte erfuhren Wir unter anderem Von GERTRUD “TRAUTCHEN“ REUTER aus Heister,dass Sie schon 1932 als 16jährige sehr sehr gern am Weiberfastnachtstag zum Kaffeeklatsch ins Gasthaus Paschen(später Hotel Stuch) gegangen sei zu den Heisterer Frauen. Das Wortregiment führte damals schon WALBURGA TIBI, die an diesem Tag mit witzigen Wortendie Missgeschicke der „Heisterer Leut“ aufs Korn nahm und alles, was im laufenden Jahr passierte, in lustiger Weise wiedergab. Auch hatten Sie sich viel Spaß gemacht mit übers Gesicht gezogenen Strümpfen und die Frauen hätten sich In einer Art „Versammlung“ besprochen.

Während des Krieges pflegten die Frauen dann auch in ernsterWeise die Dorfgemeinschaft, weil manches Leid so eher zu ertragen war. So muss es dann nach dem Krieg sehr befreiend gewesen sein ,dem rheinischen Frohsinn zuzusprechen!

Dieser „Hunger“ nach Freude war es schließlich, der die Heisterer Frauen bewog, an Weiberfastnacht 1946 wieder im Hotel Stuch einen Kaffeeklatsch abzuhalten und bekannte und befreundete Frauen dazu einzuladen, die sie mit Witzchen,kleinen Vorträgen und Liedern erfreuen wollten.

Die Gruppe um die Wortführerin BURGA TIBI gab sich den Namen „HEISTERER MÖHNEN“. Sie kleideten sich in lange schwarze Röcke mit schwarzen Blusen und dem sogenannten Kapockhöötche und erhielten viel Applaus und Zuspruch!

Die Gründerinnen waren :

FRANZISKA GÖTTE

LISBETH FUCHS (später RICHARZ)

TRAUTCHEN HIRZMANN

GRETCHEN SCHLEIDEN und

WALBURGA TIBI---die zur Obermöhn ernannt wurde.

 

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